Die schöne Eifel - Kyllburg (1964) << Literaturabschriften

Die Kunstdenkmäler des Kreises Bitburg

Ernst Wackenroder
12. Band — Ausgabe von 1927

KYLLBURG

VORRÖMISCHES

Der von einer Schleife der Kyll umfaßte Berg, besetzt mit der ehemaligen Burg, dem ehemaligen Stift und dem größten Teil des Ortes, war als natürlich befestigter Platz wie geschaffen (Fig. 85). Er „fordert zu einer Be­festigung in vorgeschichtlich—primitiver Zeit geradezu heraus. Ein Abschnittsgraben ist noch heute vorhanden als Burggraben“ (B. J. 1922, S. 345).

RÖMISCHES

Über eine zu Kyllburgweiler (s. u.) i. J. 1886 gefundene Statuette einer Diana vgl. HETTNER, Steindenkmäler Nr. 51 u. Westd. Zs. VI, Museogr. S. 310. Man vermutet nach weiteren Funden dort eine römische Villa (Trierer Jahresb. VI, S. 16). Über ein römisches Gräberfeld in der Nähe von Bertert bei WILSECKER (s. u.) aus d. 1. u. 2. Jh. n. Chr. vgl. Trierer Jahresb. II, S. 17.

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