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Die Kunstdenkmäler des Kreises Bitburg
Ernst Wackenroder
12. Band — Ausgabe von 1927
KYLLBURG
VORRÖMISCHES
Der von einer Schleife der Kyll umfaßte Berg, besetzt mit der ehemaligen Burg, dem ehemaligen Stift und dem größten Teil des Ortes, war als natürlich befestigter Platz wie geschaffen (Fig. 85). Er „fordert zu einer Befestigung in vorgeschichtlich—primitiver Zeit geradezu heraus. Ein Abschnittsgraben ist noch heute vorhanden als Burggraben“ (B. J. 1922, S. 345).
RÖMISCHES
Über eine zu Kyllburgweiler (s. u.) i. J. 1886 gefundene Statuette einer Diana vgl. HETTNER, Steindenkmäler Nr. 51 u. Westd. Zs. VI, Museogr. S. 310. Man vermutet nach weiteren Funden dort eine römische Villa (Trierer Jahresb. VI, S. 16). Über ein römisches Gräberfeld in der Nähe von Bertert bei WILSECKER (s. u.) aus d. 1. u. 2. Jh. n. Chr. vgl. Trierer Jahresb. II, S. 17.
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