09.12.2011
Weihnachtsmarkt im Kreuzgang
Bereits zum fünften Mal organisieren die Freunde der Kyllburger Stiftskirche einen Weihnachtsmarkt unter dem Titel "Adventlicher Stiftsberg". Eröffnet wird er am Samstag, 10. Dezember, um 17 Uhr und endet am Sonntagabend.
Auf dem Markt gibt es Handwerkliches, Künstlerisches und Selbstgemachtes. Das musikalische Rahmenprogramm beginnt am Samstag mit dem Musikverein Kyllburg.
Der Sonntag geht mit dem Hochamt um 11 Uhr los. Nach der Messe wird im Kapitelsaal ein Mittagessen bereitgehalten. Der Gesamterlös wird aussschließlich zur Förderung von Maßnahmen zum Erhalt der Stiftskirche verwendet
06.12.2011
Heute vor 15 Jahren...
...wurde die innerörtliche Umgehungsstraße für den Verkehr freigegeben.
Ich wurde kürzlich auf eine Jahreszahl aufmerksam, die ins Fundament der Umgehungsbrücke Parkstraße eingearbeitet ist. 1996 steht da. Kaum zu glauben, aber es sind schon 15 Jahre vergangen, seit dem der damaligen Stadtbürgermeister Josef Solchenbach die Straße für den Verkehr freigab.
Genau am 6. Dezember 1996 durchschnitt der kleine Lukas Schmitt das symbolische Absperrband. Zahlreiche Bürger waren zur Eröffnung gekommen und wollten die ersten sein, die die neue Straße betreten.
Die Umgehungsstraße kostete damals 6,8 Millionen DM (ca. 3,5 Mio €). Allein 4,4 Mio DM kostete die 110 m lange Hangbrücke. Das Land übernahm 4,7 Mio DM der Gesamtkosten, den Rest musste die Stadt Kyllburg tragen. Die Bauarbeiten dauerten rund 2 Jahre.
Die Hoffnung der Stadtplaner damals war, durch die Umgehungsstraße einen Großteil des Verkehrs von der Hochstraße umzulenken und sie so attraktiver für Fußgänger und Geschäftsleute zu machen. Im Nachhinein muss man leider sagen, dass der Plan nicht aufging.
Die Zahl der Geschäfte auf der einstigen Haupteinkaufsstraße Kyllburgs nimmt von Jahr zu Jahr weiter ab. Es fehlen Ideen. Es fehlen Mutige. Es fehlt Geld.
Vielleicht haben die Bürger unserer Stadt konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Situation. Ich möchte alle auffordern, ihre Ideen und Anregungen den verantwortlichen der Stadt mitzuteilen. Nutzen Sie dafür die Kommentarfunktion auf dieser Seite. Und bitte, keine anonymen Beiträge!
24.11.2011
5x11 Jahre Kyllburger Karnevalsgesellschaft
Kurze Geschichte der Fastnacht in Kyllburg
Am 20.02.1957 trafen sich auf Anregung von Willi Kapeller die Kyllburger Vereinsvorsitzenden mit dem Ziel die urwüchsige Kyllburger Fastnacht neu aufleben zu lassen. Das Ergebnis war die Gründung der Kyllburger Karnevalsgesellschaft, deren erster Vorsitzender Richard Allmann wurde.
Elf Tage später fand der erste Fastnachtsumzug durch Kyllburgs Gassen statt. Spätestens seit dieser Zeit ist die Fastnacht aus Kyllburg nicht mehr wegzudenken.
Doch schon lange vor der Gründung der KKG wurde in Kyllburg die Fastnachtszeit gefeiert. Bereits im Mittelalter gab es in Kyllburg einen Vorläufer des Karnevals, den Hahnenkampf. Hier wurde jährlich am 20. Januar unter den Jungen des Ortes ein Hahnenkampf ausgetragen. Der Besitzer des Gewinnervogels wurde zum Hahnenkönig gekürt und genoss allerlei Privilegien.
Auf den Hahnenkampf folgte stets ein rauschendes Fest, das seinen Höhepunkt am Karnevalssonntag hatte. Danach kehrte wieder Ruhe im Ort ein. Der Hahnenkampf wurde mit dem Einmarsch der Franzosen, Ende des 18. Jahrhunderts, verboten.
Wann dann wieder die Fastnacht gefeiert wurde ist nicht belegt. Vermutlich geschah es in den Jahren nach 1823, als in Köln die heutige Form des Straßenkarnevals geboren wurde. Verbrieft ist jedenfalls, dass sich der Kyllburger Pastor Müller (1884-1898) beschwerte, mit den Kyllburger sei nach Weihnachten nichts mehr anzufangen, da sie sich nur noch auf das Fastnachtfeiern konzentrierten.
Bis in die 1940er fanden kleinere und größere Fastnachtsumzüge am Karnevalssonntag statt. Mit dem Höhepunkt des Zweiten Weltkriegs kam die Fastnacht völlig zum Erliegen. Erst 1948 erlaubte die französische Militärbesatzung wieder einen Karnevalsumzug.
Seit der Gründung der KKG fiel die Fastnacht nur zweimal aus; zum einen 1962, wegen des schweren Grubenunglücks im Saarland und der Sturmflut in Norddeutschland, zum anderen 1991 wegen des Golfkrieges.
5x11 Jahre KKG
2012 möchte die KKG zurück schauen auf 55 Jahre organisierten Karnevals. Aus dieser Zeit gibt es viele Geschichten und Anekdoten zu erzählen. Die Zeit brachte viele Büttenurgesteine hervor, deren Wirken nicht in Vergessenheit geraten soll. So manches zarte Band der Liebe, das an Karneval geknüpft wurde, hat bis heute Bestand.
Die Zahl der Geschichten rund um den Kyllburger Karneval dürfte schier unerschöpflich sein.
Wir, die KKG und federführend Christian Schmidt, möchten diese Geschichten sammeln und zu einer kleinen gedruckten Festschrift zusammenfassen. Wenn Sie eine Geschichte zu erzählen wissen, dann bringen Sie sie bitte zu Papier, oder erzählen Sie sie uns. Vielleicht haben Sie noch die ein oder andere Büttenrede. Wir freuen uns auch über Fotos aus den vergangenen 55 Jahren und auch aus der Zeit davor.
Erreichen können Sie uns telefonisch (06563/962862) oder per E-Mail 5x11 @ kkg-kyllburg·de
Wir freuen uns auf Ihre Geschichten.
Kyllburg Helau!
02.11.2011
Weihnachtsbäume gesucht
Alljährlich schmückt eine Reihe stimmungsvoll beleuchteter Tannenbäume unser Städtchen an markanten Punkten.
Da nun der Herbst wieder mit großen Schritten Einzug gehalten hat, wollen sicher wieder etliche Mitbürgerinnen und Mitbürger den heimischen Garten durchforsten.
Vielleicht möchten Sie sich bei dieser Gelegenheit von dem einen oder anderen Nadelbaum, Fichte oder Tanne trennen, der zu groß geworden ist?
Dann wäre es schön, wenn Sie Ihren Tannenbaum der Stadt spendeten, damit er in der Advents- und Weihnachtszeit zur Verschönerung des Ortsbildes beitragen kann.
Die Bäume, die unsere Stadtarbeiter aufstellen wollen, können bis 3,50 Meter hoch sein. Sie sollten gut zugänglich und ohne Maschineneinsatz von Hand zu bergen sein.
Gerne schauen sich die Stadtarbeiter ihren Baum vor Ort an. Für Ihre telefonische Meldung bedanke ich mich schon jetzt, im Voraus.
Wolfgang Krämer
Stadtbürgermeister









19.12.2011
Weihnachstgrüße des Stadtbürgermeisters
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
nun stehen Weihnachten und das Neue Jahr wieder vor der Tür. Unsere Kinder haben ihre Wunschzettel geschrieben und warten schon auf das Christkind. Meine Güte, wo ist die Zeit hingegangen? Vielen von Ihnen wird es ähnlich gehen und Sie empfinden vielleicht auch, dass gerade dieses Jahr wieder so schnell vergangen ist.
Ich hoffe, Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger fanden in den eher besinnlichen Tagen der Adventszeit ein wenig Muße, auf ein gutes Jahr 2011 zurück zu blicken. So Ihnen das nicht gegeben war, möchte ich Ihnen Mut machen, das neue Jahr trotz allem mit guten Gedanken, nach vorn schauend, zu beginnen.
In unserem Städtchen haben wir in diesem Jahr einiges gemeinsam bewegen können, über das wir uns alle mit Recht freuen dürfen. Unsere sanierte Kyllbrücke haben wir eingeweiht, im Neubaugebiet wird fleißig gebaut, unsere Vereine fanden im ehemaligen Kindergarten eine neue Heimat, die wohlwollende Begleitung der Kreisverwaltung ist uns zugesagt. An der unteren Einfahrt der Neugasse wurde die Parkfläche fertiggestellt. An der oberen Einfahrt zur Neugasse konnte die Stadt ein altes, nicht mehr bewohntes Haus mit kleinem Vorgärtchen erwerben, weil es uns freundlicherweise geschenkt worden ist. Das in diesen Tagen eingetroffene, neue Luft- und Klima-Gutachten bestätigt das Prädikat Kyllburgs als „Luftkurort“. Die intensive und schwierige Arbeit der Stadt zum Erhalt und zur Modernisierung des Bahnhofs in Kyllburg hat sich ausgezahlt. Der Stadtbürgermeister wird in Kürze den Planungsvertrag mit der Deutschen Bahn und dem Land Rheinland-Pfalz unterzeichnen können. Eine ganze Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern haben private Sanierungs-maßnahmen mit Fördermitteln des Landes und der Stadt realisiert und tragen damit entscheidend zur Gestaltung unseres Ortsbildes bei.
Stadtrat und Bürgermeister, Sie vielleicht auch, hätten sich möglicherweise noch mehr gewünscht, doch scheitern weitere Projekte leider an der ungünstigen finanziellen Lage unserer Stadt, die auch durch die drückende Schuldenlast gekennzeichnet ist.
Wenn dennoch mehr getan wurde als erwartet werden durfte, dann geschah das auch entscheidend mit und durch Ihre private, persönliche Initiative.
Mancher mag es als Zeichen der Hilflosigkeit werten, so mag es denn so sein, aber ich freue mich auch ganz besonders über diejenigen unter Ihnen, die im vergangenen Jahr mit zugepackt haben. Neue Patinnen für Grünanlagen und Beete haben sich gemeldet und helfen schon fleißig bei der Pflege der Anlagen mit. Ein Mitbürger kümmert sich liebevoll um die Wege im Hahn, hält sie frei und sauber. Viele von Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, arbeiten tatkräftig in unseren Vereinen mit und sichern damit die sportliche, kulturelle und heimatpflegerische Zukunft unserer Stadt. Das ist schön und richtig gut so, ein aufrichtiges Dankeschön Ihnen allen dafür.
Bei aller positiven Grundhaltung zum Neuen Jahr stimmen mich aber die politischen Zeichen der anstehenden Kommunal- und Verwaltungsreform existenziell besorgt. Sollte die Absicht des Verbandsbürgermeisters und der Mehrheit des Verbandsgemeinderates tatsächlich umgesetzt werden, dann wird es in der Zukunft keine Verbandsgemeinde Kyllburg mehr geben. Die Folgen für unsere Stadt, die allein der Verlust des Verwaltungssitzes mit sich bringen würde, sind unabsehbar, können noch gar nicht abgeschätzt werden. Ich befürchte aber weitere äußerst schlimme Auswirkungen für unser Städtchen, die wir wohl kaum kompensieren werden könnten. Deshalb auch zum Jahreswechsel meine Bitte – und ich werde nicht müde, Sie alle immer wieder darum zu bitten – kämpfen Sie mit mir, mit dem Stadtrat und mit der Mehrzahl der Kyllburger Mitglieder des Verbandsgemeinderates auch und besonders für den Erhalt der Verbandsgemeinde Kyllburg.
Arbeiten Sie mit uns zusammen und helfen Sie mit, in allen Bereichen des öffentlichen Lebens – wo auch immer - Bestrebungen entgegen zu wirken, die eine Abwertung und Ausdünnung unserer Stadt zur Folge haben würden.
„Alle helfen mit und halten zusammen!“ – So mein Neujahrswunsch!
Mehr denn je zuvor geht es um unsere Stadt und auch um Sie ganz persönlich.
Zum bevorstehenden Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel ist es mir aber bei aller Arbeit und allem Kampf, die vor uns liegen, und gerade deshalb, ein besonderes Anliegen, allen Menschen zu danken, die ihre Kraft, ihren Mut und ihre Entschlossenheit im alten Jahr mit eingebracht haben, unser Städtchen zu unser aller Wohl zu gestalten. Ich glaube ganz fest, gemeinsam werden wir es schaffen unsere Heimatstadt lebenswert und liebenswert zu erhalten und voran zu bringen.
Ihnen allen wünsche ich von Herzen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familien. Das Jahr 2012 möge Ihnen allen Glück und Zufriedenheit, vor allem aber Gesundheit schenken. Gott schütze Sie und unsere kleine Stadt!
Herzlichst
Ihr
Wolfgang Krämer
Stadtbürgermeister