08.08.2010
Kyllburg Verein(t)
Einladung zur Jahresmitgliederversammlung am Mittwoch, 01.09.2010 um 19.30 Uhr in der Bahnhofsgaststätte
Tagesordnung
Top 1: Begrüßung
Top 2: Bericht des Vorsitzenden
Top 3: Bericht des Kassenwarts
Top 4: Bericht der Kassenprüfer
Top 5: Entlastung des Vorstandes
Top 6: Wahl des Versammlungsleiters
Top 7: Neuwahl des Vorstandes
Top 8: Planung 2011 und Mitarbeit der Vereine
Top 9: Verschiedenes
Top 10: Friedlicher Umtrunk
Ich bitte die Mitgliedsvereine, rechtzeitig den ständigen Vertreter zu benennen. Satzungsgemäß haben entweder der Vertreter oder der jeweilige Vereinsvorsitzende Stimmrecht.
Helmut Schwickerath
Vorsitzender
02.08.2010
Finissage
Langsam breitet die Nacht ihre dunkle Decke aus. Still thront, einem Mahnmal der Ewigkeit gleich, das sandsteinerne Zeugnis des Glaubens hoch auf dem Stiftsberg. Der sich ehrfürchtig Nähernde vernimmt in der nicht allzu fernen Ferne leises Gemurmel. Mit jedem Schritt, den er sich nähert, schwillt das Gemurmel zu einem Stimmengewirr an. Ein Unwissender würde sich, ob der späten Stunde, wundern. An diesem einsamen Ort der Besinnung erwartet man zu dieser Zeit nicht die Anwesenheit des Menschen. Der Unbekannte wundert sich nicht. Er hat eine Mission zu erfüllen. Seine Hand umklammert zärtlich das metallene Gerät, das er stets bei sich trägt. Er denkt: „Ich werde es euch später zeigen...“
Eine Fledermaus zischt dicht am Kopf des Unbekannten vorbei. Die laue Sommernacht verspricht ihr reiche Beute. Eine kleine, Licht aussendende Maueröffnung schiebt sich ins Blickfeld des nächtlichen Wanderers. Diese Öffnung hat er gesucht. Er weiß was ihn im Schein des austretenden Lichtes erwartet. Andächtig tritt er durch das schlichte, rundbogige Portal. Seinen Blick lässt er suchend schweifen. Er tastet nach seinem metallenen Begleiter. Jetzt sieht er was er sucht. Eine Gruppe Personen sitzt, nichts ahnend, an einem Tisch. Der Kerzenschein lässt Schatten über ihre Gesichter tanzen. Sie lassen sich ihre Getränke schmecken. Noch ahnen sie nicht was ihnen bevorsteht.
Der Unbekannte hebt seine Hand mit der schweren Maschine. Zielt. Drückt ab. Man hört ein leises Klicken. Ein Blitzen erhellt die Nacht...
So habe ich mein erstes Foto für heute Abend gemacht. Ich würde mir wünschen, dass zukünftig die Veranstalter daran denken, dass man bei Dunkelheit nicht mehr so gut fotografieren kann. Das nur am Rande. Gern bin ich, wie auch etwa 70 weitere Besucher, dem Ruf von Helmut Schwickerath gefolgt, der im Namen des Fördervereins „Kyllburg Verein(t)“, zu eine nächtlichen Finissage eingeladen hat.
Die Ausstellung „Grenzüberschreitung“ hat vom 4. bis 31. Juli 2010 über 1000 Besucher angelockt. Nach Aussage von Helmut Schwickerath eine beachtliche Besucherzahl, wenn auch viele oft nur zufällig die Ausstellung während ihrer Stiftskirchenbesichtigung entdeckt haben. Der Vorsitzende der Kyllburger Vereinsgemeinschaft ist hell erfreut über die zahlreichen intensiven Gespräche mit den Besuchern. Er dankt auch von Herzen den vielen Freiwilligen, die fast einen Monat lang die Aufsicht über die Bilder der Föhrener Künstlerin Annamalt geführt haben.
Dieser Abend, im weiteren Verlauf musikalisch gestaltet von Edith van den Heuvel und Dany Schwickerath, soll eine alte Tradition fortsetzen. In den vergangenen Jahrhunderten feierten die Künstler gerne eine Finissage, wenn sie an einer Ausstellung eines ihrer Werke verkaufen konnten.
Im Laufe seiner Eröffnungsrede bedankt sich Helmuth Schwickerath beim Hausherrn Dechant Bender für dessen Mut so eine Ausstellung im Kreuzgang zu genehmigen. Als Dank überreicht er ihm ein Foto mit dem Titel „Vier Sünder“.
Ein weiteres Geschenk erhält die tausendste Besucherin Alexandra Mathey. Sie bekommt ein T-Shirt der Künstlerin Annamalt.
Nun folgt der Auftritt der beiden Musiker. Der Volksfreund schrieb einst über die beiden: „Überzeugend dabei vor allem die Virtuosität von Schwickeraths filigranem Gitarrenspiel sowie die klare, warme und recht variationsfähige Stimme Edith van den Heuvels.“ Was der Volksfreund vergessen hat zu schreiben, ist, dass sie einfach schöne Musik machen. Man spürt, dass die Zwei Spaß dabei haben. So sagt Dany Schwickerath in einem Gespräch in der Pause: „Nun, ich weiß welche Akkorde ich spielen muss. Alles andere ist Improvisation. Mal klappt's, mal nicht. Wenn es klappt, dann macht es richtig Spaß.“
Ich bin mal so vermessen zu behaupten, dass es an diesem Abend geklappt hat. Die dargebrachten Jazz-Standards begeisterten auf jeden Fall das Publikum. Es war sogar der ein oder andere bekannte Song darunter.
Pünktlich zum Ende der Veranstaltung öffnet der Himmel seine Schleusen. Nichteinmal Winni Müller ist in der Lage mit seinem Trompetenspiel, er spielt „Ich bete an die Macht der Liebe“, den Wettergott zum Umdenken zu bringen. Den Gästen, Künstlern und Musikern macht der Regen nichts aus. Man zieht kurzerhand vom Paradies in den Kreuzgang, wo man noch lange Zeit gesellig plaudernd beisammen steht.
26.07.2010
Nachtkonzert im Kreuzgang
Wenn am kommenden Samstag (31.07.2010) die Ausstellung "Grenzüberschreitung" zu Ende geht, werden über 1.000 Besucher die Bilder von Annamalt und den abgestürzten Freiheitsvogel von Helmut Schwickerath gesehen haben.
Um das Ausstellungsende mit gebührendem Tamtam zu feiern, findet am Samstag im Kreuzgang der Stiftskirche ein Nachtkonzert statt. Alle kunstsinnigen Nachtschwärmer sind herzlichst eingeladen der Musik von Edith van den Heuvel (Gesang) und Dany Schwickerath (Gitarre) zu lauschen.
Damit die Besucher nicht im Dunkeln stehen, wenn um 22.00 Uhr das Konzert beginnt, wird der Kreuzgang erstmals festlich beleuchtet. Damit ein leerer Geldbeutel am Monatsende kein Hinderungsgrund für zahlreiches Erscheinen ist, ist der Eintritt selbstverständlich frei.
Gegen Mitternacht wird der Eifeltrompeter Winni Müller einen abschließenden Zapfenstreich blasen, der uns nach einer traumhaften Veranstaltung wieder in die harte Wirklichkeit zurück holt.
Im Namen der Künstler und des Fördervereins "Kyllburg Verein(t)" e.V. wünschen wir allen einen schönen und unvergesslichen Abend.
16.07.2010
Tourist-Info übernimmt Post
Wie bereits mehrfach berichtet wurde übernimmt ab dem 1. August 2010 die Tourist-Info Kyllburger Waldeifel die Post-Agentur und Lotto-Annahmestelle. In einem offenen Brief wurden kürzlich alle wichtigen Informationen der Öffentlichkeit mitgeteilt.
Wir haben den offenen Brief hier nochmal für Sie zum Nachlesen bereitgestellt.








02.09.2010
Vorstandswahlen bei „Kyllburg Verein(t)“
Die Jahresmitgliederversammlung des Zusammenschlusses der Kyllburger Vereine fand am 1. September statt. Vorsitzender Helmut Schwickerath gab einen Überblick über die Entwicklung seit der Gründung im Sommer 2008.
Die Vereine hatten sich zusammengeschlossen, um die danieder liegende Kirmes wieder zu einem Treff der einheimischen und auswärtigen Kyllburger zu machen. Gefeiert wird in der Tradition des Kirchweihfestes um die Stiftskirche herum. Ein vielfältiges kulturelles Programm mit einer bunten Mischung aus Musik, Tanz, Gesang und Kunst zieht seitdem immer mehr Menschen auf den Stiftsberg. Das Fest wird unter dem Slogan „Der Berg ruft“ beworben.
In diesem Jahr wurde im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz im Kreuzgang der Kirche die hochwertige Ausstellung „Grenzüberschreitung“ gezeigt, die von über 1000 Interessierten besucht wurde. Die unkonventionelle Eröffnungsansprache hielt der Eifel-Krimi-Autor Jacques Berndorf.
Schwickerath zeigte sich begeistert über die außergewöhnlich hohe Bereitschaft der Kyllburger, sich ehrenamtlich an der Kirmes und an der Ausstellung zu engagieren. Auch der von Sponsoren finanzierte Katalog verkaufte sich gut. Zum Ende der Ausstellung wurde im mystisch illuminierten Kreuzgang ein Nachtkonzert veranstaltet. Edith van den Heuvel (Gesang) und Dany Schwickerath (Gitarre) begeisterten ein Publikum, das auch von der romantischen Atmosphäre angerührt war.
Die Einnahmen aus der Kirmes wurden dazu verwandt, die technische Infrastruktur auf dem Festplatz zu verbessern: Kabel, Schläuche und Verteiler wurden gekauft, um Strom- und Wasserversorgung zu sichern. Mit Unterstützung der Kreissparkasse wurde ein großes Bühnenzelt angeschafft. Die Bühne wurde in Eigenleistung erstellt, wobei zur Finanzierung des Materials ein Zuschuss des RWE in Aussicht gestellt wurde. Für das Kapitelhaus wurde ein Kuchenkühlschrank angeschafft, ein zweiter Zeltpavillon steht ebenfalls für alle Mitgliedsvereine kostenlos zur Verfügung.
Weitere Verbesserungen wurden diskutiert: Optimierung der Bühnentechnik (Beleuchtung, Beschallung) und Überdachung der Festwiese zum Schutz vor Sonne und Regen.
Stefan Weides erklärte sich bereit, als Zeugwart den Bestand an Geräten und Material zu betreuen.
Der Vorsitzende schlug ein Projekt Dorfzeitung vor, in der auf unterhaltsame Weise die Selbstdarstellung der Vereine und ihrer Aktivitäten ihren Platz finden könnte, aber auch Anekdoten und historische Rückblicke auf Personen, Ereignisse und die Veränderung des Stadtbildes. Hier bestand noch Diskussionsbedarf.
Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes wurde der neue gewählt. Es gab keine Veränderungen. Auch der neue geschäftsführende Vorstand besteht aus Helmut Schwickerath (1. Vorsitzender), Marion Seitz (2. Vorsitzende), Matthias Schwickerath (Schatzmeister), Monika Zahnen-Simon (Schriftführerin).
Die weiteren Vorstandsmitglieder wurden von den Mitgliedsvereinen entsandt: Sylvia Mathey (Kirchenchor Caecilia), Monika Hendriks (Sportverein), Sabrina Gaffron (Karnevalsgesellschaft), Stefan Metzen (Männerquartett), Stefan Gorges (Musikverein), Wolfgang Krämer (Stadt Kyllburg), Stefan Weides (Freiwillige Feuerwehr), Manfred Schwickerath (Alternativer Verein Waldburger Kylleifel).
Zu Kassenprüfern wurden Stefan Metzen und Stefan Krämer gewählt.
Als nächster Termin wurde eine Sitzung aller Vereinsmitglieder zur Vorbereitung der Projekte 2011 im Hotel Müller vereinbart. Termin: Dienstag, der 26. Oktober um 19 Uhr.
Der Vorsitzende schloss die Versammlung mit dem Wunsch, dass auch in Zukunft am ersten Wochenende im Juli Kirmeswetter herrschen möge.
Helmut Schwickerath